Toskana 2018

Verbania

Nachdem wir am ersten Nachmittag noch bis Freiburg gefahren sind, geht es am nächsten Morgen durch die Schweiz. Vorbei an Basel und Luzern, durch den Gotthard Tunnel, bis wir mit Verbania am wunderschönen Lago Maggiore unseren ersten italienischen Übernachtungsort erreichen.

Genua und La Spezia

In Genua sehen wir zum ersten Mal das Mittelmeer und fahren auch hier noch über die Autobahn bis nach La Spezia. Im Hafen finden wir einen offiziellen Stellplatz, der allerdings nicht so zentral liegt, dass wir abends das schöne Zentrum erkunden könnten. So begnügen wir uns mit einem Spaziergang an frischer Luft und einem gemütlichen Abend im Wohnmobil.

Vagli Sotto

In La Spezia biegen wir ins Landesinnere ab, fahren über Aulla hinauf in die Berge. Über Castelnuovo und Bagni de Lucca erreichen wir einen hochgelegenen Stausee (Vagli Sotto), wo wir auf einem einsam gelegenem Parkplatz übernachten können. Echt abenteuerlich hier oben und fantastisch ruhig.

Lucca

Am nächsten Tag erreichen wir Lucca, die wunderschöne Stadt und Perle der Toskana. Hier bleiben wir zwei Tage auf dem offiziellen Stellplatz „Viale Luporini“. Mit den Fahrrädern erkunden wir viele Sehenswürdigkeiten dieser Stadt und fahren oben entlang der alten Stadtmauer.

Collodi und Montecatini Terme

Wer kennt nicht den guten alten Gepettho mit seiner hölzernen Puppe Pinocchio? Hier im wunderschönen mittelalterlichen Collodi war er zu Hause. Zumindest sein Erfinder Carlo Lorenzini. Das ist unschwer an der überlebensgroßen Pinocchiofigur zu erkennen.

Anschließend machen wir einen längeren Stop in Montecatini Terme, einem Termalort mitten in der Toskana. Gleich sieben Thermalbäder laden an diesem Ort zur Behandlung von Körper, Geist und Seele ein. Wir aber entscheiden uns, die alte historische rote Standseilbahn hinauf in den Stadtteil Borgo Alto zu nehmen. Nach einer imposanten Fahrt nach oben eröffnet sich hier ein wunderschönes Panorama.

Vinchi

Und wieder wandeln wir auf den Spuren einer Berühmtheit. Leonardo da Vinci. Der berühmteste Universalgelehrte aller Zeiten. Maler, Bildhauer, Architekt, Mechaniker und Philosoph. Hier in seinem Heimatort, der kleinen Bergstadt Vinci, begegnen wir auf Schritt und Tritt seinen unzähligen Werken.

Greve in Chianti

In Greve in Chianti befinden wir uns mitten im Anbaugebiet des berühmten Chianti Wein. Der Chianti zählt unbestreitbar zu den ganz großen Rotweinen dieser Welt.

So kosten auch wir von diesem edlen Tropfen bevor wir uns auch noch von den wunderschönen Orten Castellina in Chianti und Colle di Val ď Elsa verzaubern lassen.

San Gimignano

Angekommen in San Gimignano parken wir auf einem Stellplatz ungefähr 2 km unterhalb des Ortes. Wir packen unsere Räder aus und treten tüchtig in die Pedalen um dieses beeindruckende Mittelalterstädtchen auf dem Hügel zu erreichen. San Gimignano ist berühmt für seine Silhouette mit den 13 Geschlechtertürmen. Diese Türme wurden im 12. Jahrhundert von den Adelsfamilien errichtet und galten als eine Art Statussymbol. Wir betreten diese Stadt durch eins der großen Stadttore und finden uns augenblicklich zurück versetzt ins Mittelalter. Seit dem 16. Jahrhundert wurden hier keine neuen Gebäude mehr errichtet und auch für den Autoverkehr ist die Stadt gesperrt.

Wunderschön! Am Abend genießen wir ein Glas Wein vor der warmen Stadtmauer, bevor es wieder zurück zum Stellplatz geht.

Volterra und Cecina

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von San Gimignano und besuchen in Volterra die römischen Ausgrabungen einer antiken Terme aus dem 3. Jahrhundert.

In Merina de Cecina finden wir einen Stellplatz an der Küste. Wir holen die Räder raus um uns ein bisschen zu bewegen und einen Blick aufs Meer zu erhaschen, wirklich einladend ist das Wetter jedoch nicht.

Bolgherie an der Viale dei Cipressi

Wir erleben eine 3 km lange Zypressenallee die direkt zum malerischen Ortskern von Bolgherie führt. Hier finden wir einen Parkplatz, denn Autos sind hinter dem Burgtor nicht gestattet. So machen wir einen schönen Spaziergang durch diesen sehenswerten Ort.

Wir erleben eine drei km lange Zypressenallee die direkt zum malerischen Ortskern von Bolgherie führt. Hier finden wir einen Parkplatz, denn Autos sind hinter dem Burgtor nicht gestattet. So machen wir einen schönen Spaziergang durch diesen liebenswerten Ort.

Castiglione

Am Jachthafen von Castiglione della Pescisa parken wir eng an eng mit drei anderen Wohnmobilen. Aber es ist kostenlos und fußläufig über die Brücke in diesen netten Ort. Am Abend lernen wir unsere Nachbarn kennen und quatschen die halbe Nacht draußen bei mehreren Gläsern Rotwein. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen besuchen wir den Wochenmarkt und decken uns mit frischem alten Parmesankäse, Oliven und Schinken ein.

Castelnuovo

Nach Grossetto biegen wir wieder ins Landesinnere ab. An den heißen Quellen in Saturnia legen wir einen Stop ein und können gar nicht glauben, dass so viele Menschen diese kostenlose Möglichkeit im konstant warmen Wasser (37,5°C) zu baden auch so rege nutzen. Uns erscheint es schon fast überfüllt zu sein.

Dann erreichen wir am Ostermontag Castelnuovo dell‘ Abate. Hier besuchen wir die wundervolle Klosterkirche „Sant Antimo“. Mönche erfüllen zur Freude aller Besucher mit ihren gregorianischen Gesängen das altehrwürdige Gemäuer.

Montalcini, Pienza und Montepulciano

Drei wirklich wunderbare Orte in der Toskana, die man sich nicht entgehen lassen darf. Wir sind begeistert und können uns gar nicht satt sehen an der hügeligen Landschaft in der diese kleinen Städte eingebettet sind. Romantische Gassen, historische Gebäude, beeindruckende Kirchen, urige Restaurants……wunderschönes Italien!

Siena

Siena gilt als eine der schönsten Städte Italiens. Die historische Altstadt gehört seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe und auch die 1240 gegründete Universität ist eine der ältesten Universitäten Italiens.

Leider erleben wir die Stadt bei trüben Himmel und leichtem Nieselregen

Der wunderschöne Dom aus schwarzem und weißem Marmor entstand aus einer dreischiffigen Basilika, was heute noch gut zu erkennen ist.

Rückfahrt 5./6.4.18

Leider ist unsere Zeit schon um und wir müssen die Heimreise antreten. Über Pistoia fahren wir bei Gewitter, strömenden Regen und grauem Himmel zurück nach Deutschland. In Freiburg, genauer gesagt in Emmendingen treffen wir bei einem Stopp mit Elfie und Wolfgang noch alte Urlaubsbekannte und tauschen in einem urigen Lokal viele Erinnerungen aus. Dann erreichen wir am nächsten Tag nach 3600 gefahrenen Kilometern unser Zuhause. Wir sind ganz glücklich, dass alles so prima geklappt hat und waren ganz sicher nicht das letzte Mal in Italien.

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