Anreise bis Mailand

Göttingen, Feuchtwangen, Memmingen und Lindau am Bodensee

Nach unserem Familiensommerfest (in diesem Jahr bei Amelie in Wakendorf) brechen wir vom hohen Norden auf in den warmen Süden. Der Weg führt uns die ersten drei Tage zunächst über Celle bis in die schöne Studentenstadt Göttingen. In Feuchtwangen erleben wir unverhofft noch ein kleines Oktoberfest, bevor wir auch Memmingen besuchen und in Lindau am Bodensee einen längeren Stop machen. Hier übernachten wir im österreichischen Hörbranz auf einem privaten Stellplatz des Obstbauernhofes „Prinz“ mitten in den Apfelplantagen.

Am Lago Maggiore

Gemütlich fahren wir weiter durch die Schweiz und erreichen am Nachmittag den wunderschönen Lago Maggiore. Zunächst kurven wir noch auf Schweizer Straßen, bis plözlich kaum merkbar die Grenze zu Italien passiert wird. Wir fahren im Ort Cannobio durch enge Gassen unf finden schnell den Wohnmobilplatz „Parcheggio delle Camelie“ (25€ die Nacht).  Hier genießen wir ein erstes Sonnenbad und erkunden die nächste zwei Tage den schönen Ort. Cannobio liegt dirkt am See, eingerahmt von hohen Bergen. Dort oben hin machen wir unter anderem eine Wanderung zur kleinen Kirche Sant´ Agata.

Wir gönnen uns einen weiteren Aufenthalt am Lago Maggiore und übernachten auf dem Campingplatz „Solcio“ (mit Accsi ebenfalls für 25€) kurz vor Arona. Faulenzen, Sonnenbaden und Rad fahren in die sehenswerten Orte Stresa und Arona stehen für uns die nächsten vier Tage auf dem Programm. Von hier aus blicken wir direkt auf die berühmten borromäischen Inseln „Isola Bella“, „Isola Pescatori“ und „Isola Madre“, die hier malerisch im Lago Maggiore liegen. Auf einen Besuch verzichten wir allerdings schon wegen der ungerechtfertigt hohen Eintrittskosten und der trotz Nebensaison großen Menschenmassen. Uns gefällt es auch am Festland ausnehmend gut.

Certosa di Pavia in der Lombardei

Die ersten Tage im sonnigen Italien waren schon wunderschön und erholsam. Doch nun fahren wir weiter nach Certosa di Pavia. Hier gibt es einen ordentlichen Wohnmobilstellpatz ganz in der Nähe der historischen Klosteranlage mit sehr beeindruckender Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Certosa bedeutet soviel wie Kartause, also ein Kloster des Kartäuserordens mit großem Vorhof, Kreuzgang und alten Mönchszellen.

Mailand

In Certosa di Pavia gibt es einen Bahnhof, von dem aus wir direkt mit „Trenitalia“ in 30 Minuten bis Mailand zur Station „Porta di Venezia“ fahren können. Zum ersten Mal sind wir nun in Mailand…..was wollen wir nicht alles sehen. Auf jeden Fall die berühmte Mailländer Scala, den Dom und die Galleria Vittorio Emanuela, eine luxoriöse Einkaufspassage. Und wir werden nicht enttäuscht. Lediglich das „Teatro alla Scala“ hatte ich mir etwas pompöser vorgestellt. Leider können wir das Opernhaus heute nicht von innen besichtigen. Begnügen wir uns also mit der Außenansicht und lassen uns durch die Straßen von Milano treiben.

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